Das Problem mit den Kettlebells – Du brauchst Kettlebells!

OK: Tim Ferriss hyped in „Der 4-Stundenköper“ die Kettlebell – bessere Fitness, weniger Fett, schnellerer Erfolg minimaler Aufwand…! Stimmt. Kettlebelltraining ist in der Tat ein super Training…

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(Photo by wilsonb on flickr.com, cc-licence)

Das einzige „Problem“ beim Training mit Kettlebells – Du brauchst eine Kettlebell!
Viele Fitnessstudios haben keine Kettlebells bzw. die Kettlebells dürfen nur mit einem Personal Trainer verwendet werden. Und daheim bräuchte man für verschiedene Übungen verschiedene Gewichte – und das ist schwer, braucht Platz und kostet. Was also tun?

  • Lösung 1: Für den Grundschwung kannst du auch eine Hantel nehmen und diese links und rechts an einer Seite an der Gewichtsscheibe packen
  • Lösung 2: T-Handle – Du baust Dir aus Baumarktrohren einen T-Griff (wie in 4-Stunden Körper erklärt) und tust im Studio die Gewichtscheiben drauf. Allerdings muss das schon sehr stabil gebaut sein, damit die Gewichte nicht irgendwann durch die Gegend fliegen (Fliehkraft und Verwindungskräfte sind sehr hoch!). Nur für DIY-Freaks.
  • Lösung 3 (unser Favorit): Du kaufst Dir einen variablen Kettlebell, am besten direkt mit Gewichten. So kannst Du daheim trainieren und den Griff in der Tasche mit ins Studio nehmen, um die dortigen Gewichte aufzustecken.

Kauftipp variable Kettlebell – Möglichkeit 1: 802C6891-47BD-4357-9312-E707D0BC20DC.jpg

Vorteil: Kompaktes Design, super Handling, Preis günstiger, als einzelne Kettlebells zu kaufen

Nachteil: Hohes Grundgewicht des Basisteils (Eigengewicht inkl. Zubehör: ca. 13,0 Kg) und man braucht mehrere Stangenteile = ungünstig für den Transport in der Sporttasche ins Studio, Gewichtsscheiben sind nicht im Preis inbegriffen.

Preis: 64,90 Euro (ohne Gewichtsscheiben)
Über Amazon kaufen

Passende Gewichtsscheiben sind diese: 2×5 KG (16,99 Euro) und/oder 4×2,5 KG (17,99 Euro)

Kauftipp variabler Kettlebell – Möglichkeit 2: 63BF2BC1-EBB3-4C33-B755-94B249C7B615.jpg8DB37877-7153-400F-AA1C-931AD5BED918.jpg

 

 

 

 

Kettlebell-Griff, der je nach Belieben frei mit Gewichten beladen werden kann. Durch die sieben mitgelieferten Scheiben können je nach Kombination insgesamt 17 verschiedene Kettlebell-Gewichte zwischen 6 und 22 Kilogramm hergestellt werden.

Vorteil: Gut zu transportieren (Basisteil wiegt ca. 5KG), simples und effizientes Design, unschlagbarer Preis

Nachteil: Begrenztes Maximalgewicht von 22 KG mit den gelieferten Scheiben (kann jedoch mit schweren Scheiben erhöht werden, Limitierung durch länge des Schaftes).

Mit Gewichten: hier kaufen für 65 Euro
Ohne Gewichte: hier kaufen für 30 Euro

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4 Kommentare zu Das Problem mit den Kettlebells – Du brauchst Kettlebells!

  1. derSven sagt:

    Hallo Community, poste zum ersten mal hier und lese derzeit das 4-Stunden-Körper Buch. Zum Thema Kettlebell hab ich eine Frage zu den oben genannten Produkten.

    Im Buch ist als ’startgewicht‘ für Männer 20-24kg genannt und für Frauen 16-20kg. Ist die Vorgestellte Variante 2 deutlich unterdimensioniert für die Herrenfraktion?

    Ich würde Training mit der Kettlebell gerne einmal testen um mein Startgewicht zu ermitteln. Kennt jemand einen Laden mit Beratung oder einen Trainer in Berlin?

    Gruß, Sven

  2. Jo sagt:

    Hi Sven, das Startgewicht ist schon OK so – je nach Trainingszustand und Erfahrung mit Gewichten etc. vielleicht sogar etwas hoch für den Start, da es beim Kettlebelltraining auf eine extrem saubere Ausführung ankommt. Wenn das Gewicht zu hoch ist, macht man Technikfehler durch Überlastung und hat vielleicht Verletzungen – wenn es zu leicht ist kann es passieren, das sich Flüchtigkeitsfehler einschleichen.
    Viele Trainer fangen in den ersten Stunden mit einer 16kg Kettlebell an um erstmal die Technik zu schulen und gehen dann auf 20kg.
    Kaufe Dir am besten erstmal die variable Kettlebell und mache erste Erfahrungen mit leichteren Gewichten und steigere es dann.
    Danach kannst Du Dir immer noch „richtige“ Kettlebells zulegen und eventuell dann die variable wieder verkaufen.
    Einen Trainer in Berlin kann ich Dir leider nicht empfehlen, weil ich da niemanden kenne.

  3. Ich mag Tim Ferris, er hat auch in unseren schule (RKC) das Kettlebelltrainig gelernt.

    Ich hätte zwei Bemerkung:
    1.) Die obigen Kettlebells für das Kettlebelltaining sind eher suboptimal. (Versuch damit ein Clean oder ein Snatch machen und du spürst es sofort was ich meine. :)) Warum und wieso, kannst hier ausführlich lesen: https://www.kettlebellshop.de/kaufberatung
    2.) Falls Du nach Kettlebelltrainer suchst, hier sind die Deutsche RKC/HKC Instrukteruen (das ist das Kettlebell-Zertifizierung was auch Tim gemacht hat.)
    http://www.rkckettlebell.de . Dort wirst Du auch weitere Hilfe beim Kettlebell-Fragen bekommen und Seminaren und Traineres in deine nähe finden können.

    Wünsche euch viel erfolg mit Kettlebells!

    • Jo sagt:

      Hi Robert, danke erstmal für Deinen Kommentar!
      Schon richtig, dass natürlich eine variable Kettlebell auch Nachteile hat – allerdings kann ich aus eigener Erfahrung behaupten, dass es mit etwas Übung keine blauen Flecken oder dergleichen bei Snatches etc. gibt. Ich sehe für den Heimgebrauch einfach den riesigen Vorteil des Platzsparens und dass man sich langsam mit einer Kettlebell gewichtsmäßig hochtrainieren bzw. variabel trainieren kann ohne 5 Dinger kaufen zu müssen.

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